Die Stier-Frau (21. April bis 21. Mai)
 

Die Superfrau fürs Herz

Venus gab fast jedem ihrer weiblichen Stier Schützlinge alles mit, was Männer mögen. Weibliche Superformen, grazile Haltung, den verführerischen Augenaufschlag und jenes gewisse Etwas, das den Müdesten munter macht. Wer sie zum erstenmal sieht, könnte sie leicht mit jeden Playgirls verwechseln, die sich zur Schau stellen, um geliebt zu werden. Oder mit einem männermordenden Vamp, der in seinem ganz privaten Adressbuch Strichlisten für den Sündenfall der Menschheit führt.

Das Bild täuscht. Die aufregende Stier-Frau ist in Wirklichkeit ganz solide. Unter ihrem zweifellos bemerkenswerten Busen schlägt das herz meistens nur für den einen Mann ihres Lebens. Obwohl dieses herzige Weibchen vorgibt, eine dicke seelische Hornhaut zu haben, ist diese zur Schau gestellte Robustheit Makulatur, denn im Grunde ihres Wesens ist die Stier-Frau ein leicht verletzliches Wesen.

Wer sie hintergeht, lernt ihre Eifersucht kennen, die das Inventar schon so manchen Haushalts dezimierte, weil eine wütende Stier-Frau mit allem um sich warf, was in ihrer Reichweite stand. Da wird aus dem sonst so reizenden und anschmiegsamen Kätzchen eine reißende Raubkatze.

Sie ist der Kunst, der leichten Muse sehr zugetan. Man lade sie ins Theater ein und diskutiere über das gesehene hinterher in einem wirklich guten Restaurant. Wie ihr Sternenbruder ist sie eine Feinschmeckerin. So kommt man sich näher und darf sich rühmen, bald von ihr selbst mit ihren Lieblingsspeisen bekocht zu werden. Man lobe ihre gute Kochkunst, übersehe aber gentlemanlike, wenn sich diese bei ihr in einigen überflüssigen Pfunden angesetzt haben sollte.

Wenn ihr der Mann gefällt, ist die Stier-Frau zu allem bereit. Bei ihr ist es schließlich immer die Liebe auf den ersten Blick. Aber im Laufe ihres Lebens kann sie manche solcher Blicke verschwenden.Hat es ein Mann endlich geschafft, die Stier-Frau zu Liebesspielen zu animieren, macht sie willig mit. Nur die Umgebung muß stimmen. Hier ein rosarotes Kissen, dort schimmerndes Licht. Und vorher geht man zu Tisch und stärkt sich an den von der Stier-Frau gezauberten erlesenen Genüssen. Erst dann sollte man zur Sache kommen.

Eine Stier-Frau verlangt viel von einem Liebhaber. Sie mag ausgedehnte Vorspiele, braucht Steicheleinheiten und Küsse, wobei der Herzensmann stets ihre erogenen Zonen- Hals und Nacken- in seine Liebkosungen einbeziehen sollte. Und außerdem: Sie möchte sich langsam in das frivole Vergnügen der reinen Körperlichkeit hineinsteigern. Männer, die sich da ungeschickt anstellen, werden schnell abserviert oder umerzogen, wenn die Liebe auf den ersten Blick noch anhält.

Als Ehefrau oder festverbandelte ordnet sie sich sogar auch mal unter, wenn der Herzensmann ansonsten ihre Wünsche erfüllt. Er müßte lieb und häuslich sein und mit ihr alles besprechen, was er auf dem Herzen hat. Sie kann zuhören, vor allen Dingen aber müßte er ihr zuhören können. Sie kann am laufenden Band Geschichten erzählen. Wehe dem Mann, der sich dabei langweilt.

 

Allgemein:

Es heißt oft: Stiere sind stur, eigenwillig und sehr am Besitz interessiert. Ihr Genußanspruch ist alles andere als klein. Zwar können sie zeitweilig sehr geduldig sein, aber wenn ihnen der Kragen platzt, dann sehen sie rot, dann laufen sie Amok. Stiere wissen sehr gut was sie wollen, und in erster Linie steht obenan die Lebenssicherung, die am besten durch Besitz und reale Werte zu erreichen ist. Dabei ist auffallend, mit welcher Beharrlichkeit- verbunden mit gutem Benehmen und Höflichkeit, sie einen Stein auf den anderen setzen.

Sie haben eine praktische Veranlagung und jagen keinen Luftschlössern nach. Stiere können schöne Feste veranstalten mit einem raffinierten Essen und besten Getränken. Das leiblich Wohl ist sehr wichtig.

Sie haben Angst vor unangenehmen Überraschungen. Kommen diese doch, setzten sie sich geschickt, aber ohne die Form zu verlieren zur Wehr. Wer sie einmal sehr enttäuscht hat, der ist abgeschrieben, dem verzeiht man nicht so schnell. Verzeihen können viele dieser Menschen übrigens kaum, vergessen so gut wie gar nicht.

Stiere können sehr bescheiden sein in diesem Punkt sind sie angenehme Vorgesetzte, die kaum protzen oder angeben. Den Stieren ist ein Sparbuch , an das sie jederzeit heran können sicherer als ein Geldeinsatz für Glücksspiele.

Zuviel an Arbeit halten sie für schädlich, Streß ist keine Situation, in der sich Stiere wohl fühlen. Sie lieben ihr Zuhause und wollen alles gemütlich machen. Sie genießen ihren Urlaub und Freizeit. Aber stets eine Klasse höher als der Durchschnitt.

Für sie sind reale Werte sehr wichtig, weil man ja nie weiß was kommt. So skeptisch Stiere sein können, sie wollen Vertrauen. Menschen die ihre Fahne nach dem Wind hängen werden nicht ihre Freunde. Sie haben einen gesunden Humor, der manchmal sogar recht deftig ausfallen kann. Denn sie lieben das Leben und die Liebe.

Auf das andere Geschlecht haben sie eine starke Ausstrahlung. Sie versuchen immer die Treue zu halten und erwarten das auch von ihrem Partner. Denn Untreue können sie nur sehr schwer verdauen. In der Liebe können sich diese Menschen schon sehr verlieren. Stiere sind geduldig, realitätsbezogen, und zu jedem Einsatz bereit. Stiere in der Familie zu haben, ist sicher ein Glück. Er stellt ein wenig die ruhige Oase dar, wo man sich Rat holen kann.

Sicher sind manche Stiere als Geizkragen verschrien, sie machen auch selten die größten Geschenke, aber im Notfall sind sie immer da. Bei Familiendiskussionen bringen sie immer etwas Ruhe ein, sie behalten meist immer einen klaren Kopf. Sie haben viel Sinn für Familienfeste. Sie laden gerne ein, dann tischen sie das beste vom besten auf.

 

 


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